Meraner Höhenweg®

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Der Meraner Höhenweg (ital.Alta Via Meranese) in Südtirol ist einer der schönsten hochalpinen Wanderwege der Alpen. Er umrundet das Bergmassiv der Texelgruppe im gleichnamigen Naturpark an dessen Hängen er einen atemberaubenden Blick auf den Talkessel der Kurstadt Meran, das Etschtal, dem Vinschgau, das Passeier- und das Schnalstal, bietet. Der mit der Nummer 24 gekennzeichnete Alpinweg wurde 1985 eröffnet ist knapp 100 km lang, entwickelt sich auf 5100 Höhenmeter und kann in rund 5 bis 8 Tagesetappen erwandert werden.

Der südliche Abschnitt von Passeier bis zum Schnalstal ist länger aber einfacher zu bewältigen. Der nördliche Teil vom Schnalstal ins Passeiertal ist schwieriger und hochalpin. Die hier angeführten Etappen sind für erfahrene, trittsichere Bergwanderer sowie für Einsteiger in die alpine Selbsterfahrung bestens geeignet

Etappen des Meraner Höhenweges

Hans-Frieden-Weg

Am Hans-Frieden-Weg kurz nach Hochmuth

Die Höfegruppe "Christl" im Passeiertal

Lazinser Alm Pfelders

Lazinser Alm mit Eisjöchl und Hoher Wilde

Hängebrücke am Meraner Höhenweg

Meraner Höhenweg Richtung Eishof

Von Vorderkaser in Richtung Eishof

Weg bei Katharinaberg

Von Katharinaberg ins Pfossental

Weg

Ständiges Auf und Ab

Fünf bis acht Tage - je nach persönlicher Verfassung - sind notwendig, um den Meraner Höhenweg vollständig zu erwandern. Es sollten sechs Tage eingeplant werden, damit die alpine Hochtour nicht zur Raserei wird. Die Voraussetzung sind 6 bis 8 Stunden Gehzeit pro Tag. Dabei muss schweres Gepäck (Zelt) nicht mitgeführt werden, da sich in regelmäßigen Abständen entlang der gesamten Strecke mehrere Unterkunftsmöglichkeiten und Jausenstationen befinden , die sich mittlerweile auf die Wanderer des Meraner Höhenweges eingestellt haben.

Der Meraner Höhenweg kann sowohl im Urzeiger- als auch gegen den Urzeigersinn erwandert werden. Wir empfehlen die Tour im Uhrzeigersinn zu planen. Der wesentliche Grund besteht darin, dass der Anstieg im Pfossental (Schnals) hinauf zum Eisjöchl weniger steil und kräfteraubend ist, als jener im Pfelderertal (Passeier). Dieser Empfehlung folgen etwa 90 Prozent aller Wanderer. Es ist auch ratsam, die Übernachtungen in den verschiedenen Unterkünften vorzumerken. Gerade in den Hochsommertagen oder Anfang September sind die Unterkünfte stark ausgelastet.

Der Rundwanderweg kann an jedem Ort begonnen werden. Einige Aufstiegsanlagen, wie die Texelbahn von Partschins, erleichtern den Aufstieg bis nach Giggelberg, um dort in die Tour einzusteigen.