Dorf Tirol Luftaufnahme
Weg Nr. 24
Dorf Tirol Luftaufnahme
Weg Nr. 24

Dorf Tirol

Das oberhalb der Kurstadt Meran gelegene Dorf Tirol ist ein charmanter Ferienort, geprägt von dörflicher Originalität und landschaftlicher Schönheit.

Dorf Tirol lädt zum Wandern ein. Ein ausgedehntes Wegenetz mit Themenwegen und nicht zuletzt der Meraner Höhenweg.

…beherbergt die Stammburg der Grafen von Tirol – die namensgebend für das im 13. Jahrhundert entstandene Land Tirol ist. Auf verschiedenen Themenwegen (Apfel-, Wein- und Panoramaweg) und am Meraner Höhenweg kann hier ausgiebig gewandert werden

Die heute ca. 2500 Einwohner zählende Gemeinde ‚Dorf Tirol’ mit dem gleichnamigen Schloss ist die Wiege der Grafschaft Tirol – heute beherbergt dieses das Südtiroler Museum für Kultur- und Landesgeschichte. Das oberhalb der Kurstadt Meran gelegene Dorf Tirol ist ein charmanter Ferienort, geprägt von dörflicher Originalität und landschaftlicher Schönheit, dessen Angebot von der Frühstückspension bis zum Fünf-Sterne-Hotel reicht.  Die Fläche (ca. 25,6 Quadratkilometer) erstreckt sich vom Zenoberg oberhalb von Meran bis zum Naturpark Texelgruppe und den Spronser Seen – also von 325 bis 2998 Metern Meereshöhe (Dorfzentrum: 594 Meter).

Ein Wegenetz von rund 60 Kilometern Länge – darunter auch Themenwege (Apfel-, Wein- und Panoramaweg) und nicht zuletzt der Meraner Höhenweg – laden zum Wandern in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden ein. Umfangreich ist das nicht nur touristische Angebot an Veranstaltungen und Gaststätten. Neben Kirchen und Kapellen finden sich in Dorf Tirol zahlreiche geologische Naturdenkmäler (z.B. die Erdpyramiden oberhalb der Straße, die nach Schloss Tirol führt) und ebenso hydrologische Naturdenkmäler (z.B. die Spronser Seen im Naturpark Texelgruppe).

Mit Meran ist Dorf Tirol auch über den mediterran bepflanzten Tappeinerweg verbunden, eine etwa sechs Kilometer lange Promenade, die von Gratsch im Westen bis zum Zenoberg im Osten verläuft – und über einen nostalgischen Panorama-Sessellift, der den genannten Spazierweg quert.

Tipp

Meraner Höhenweg mit Sonneschein und frischer Luft

Meraner Höhenweg mit Sonneschein und frischer Luft

Gut geplant ist sicher gewandert:

Abstiegs- oder auch Zustiegsmöglichkeit zum Meraner Höhenweg.

Starten sie ihre Wanderung vom Tal aus so gibt es verschiedene Einstiegs- oder Abstiegsmöglichkeiten am Meraner Höhenweg. In der Gemeinde Dorf Tirol ist es die Seilbahn Hochmuth direkt oberhalb von der Ortschaft. Bequem mit den öffentichen Verkehrsmitteln oder auch zu Fuß erreichbar.

Tipps kann Ihnen sicher auch Ihr Gastgeber anbieten!

Landesmuseum Schloss Tirol

Das im späten 11. Jahrhundert errichtete Schloss Tirol ist die Stammburg der Grafen von Tirol – und namensgebend für das unter Graf Meinhard II. im 13. Jahrhundert entstandene Land. Seit 2003 ist hier das Südtiroler Museum für Kultur- und Landesmuseum untergebracht: Der museale Parcours thematisiert die Baugeschichte des Schlosses – und führt durch verschiedene Säle; interaktiv werden die wichtigsten Themen der Landesgeschichte dargestellt – von den Anfängen bis zur heutigen Zeit. Der Bergfried widmet sich auf 20 Ebenen der Geschichte Südtirols im 20. Jahrhundert: Multimediale Stationen, Hör- und Filmbeispiele sowie Originaldokumente zeigen den langen Weg zur Südtirol-Autonomie.

Mehr Informationen (www.schlosstirol.it)

Pflegezentrum für Vogelfauna

Die günstige Hanglage ermöglicht auch Flugvorführungen mit Greifvögel und Eulen, so dass täglich um 11.15 Uhr und 15.15 Uhr diese über dem Burghügel von Schloss Tirol frei fliegen können

Am Burghügel von Schloss Tirol befindet sich seit 1998 das Südtiroler Pflegezentrum für Vogelfauna. Dort können Adler, Geier, Falken, Eulen und Bussarde bei zwei Mal täglich stattfindenden Flugvorführungen hautnah erlebt werden. Aber nicht nur das: Die Experten Florian Gamper und Willy Campei informieren mit ihren Mitarbeitern ausführlich über das Leben dieser Tiere, die wichtige Glieder im Naturkreislauf sind. Aufgabe des Zentrums ist es auch, verletzt und hilflos aufgefundene Vögel wieder gesund zu pflegen – und dann in die freie Wildbahn zu entlassen. Auf einer Fläche von 9000 Quadratmetern befinden sich zahlreiche Volieren – auf einem 300 Meter langen Rundgang werden auf Schautafeln nicht nur interessante und lehrreiche Informationen über die heimischen Vögel, sondern auch über die ortstypische Botanik gegeben.

Mehr Informationen (www.gufyland.com)

Brunnenburg

In der Brunnenburg ist heute ein Landwirtschaftsmuseum zu finden; einst war sie (von 1858 bis 1862) der Wohnsitz des amerikanischen Poeten Ezra Pound (1885 bis 1972) – dieser schrieb dort an seinem epischen Hauptwerk und vollendete die letzten seiner 120 „Cantos“. Die Burg, die ihren Namen von einer nahegelegenen Quelle hat, wurde vom 1250 vom Tiroler Adelsgeschlecht der Taranten am Schuttkegel unterhalb von Schloss Tirol erbaut. Heute findet sich in der Brunnenburg, die lange Zeit ein Dasein als Ruine fristete, ein Ezra-Pound-Literaturzentrum (‚The Ezra Pound Centre for Literature’) – und ein Museum, das unter dem Motto „Alltägliches – Kurioses – Geniales“ über das einstige Leben der Südtiroler Tal- und Bergbauern sowie der Handwerker informiert.

Mehr Informationen (www.brunnenburg.net)

Pfarrkirche St. Peter ob Gratsch

St. Peter (einst: Kronsbichl) ist die einzige Fraktion von Dorf Tirol; sie liegt oberhalb des Meraner Ortsteiles Gratsch zwischen dem westlichen Burggraben von Schloss Tirol und dem Grabbach. Prunkstück ist – neben dem 1276 erstmals erwähnten Schloss Thurnstein – die örtliche Pfarrkirche. Im Inneren dieses kunsthistorisch wertvollen Baus befinden sich romanische Fresken und vorgotische bzw. gotische Malereien; er ist ein seltenes Beispiel einer Kreuzkuppelkirche mit Langhaus und Seitenschiffen. Die heutige kleine Pfarrkirche, in der regelmäßig Messfeiern stattfinden, steht über einer noch älteren Kirche aus vorromanischer Zeit. Geführte Besichtigungen jeweils dienstags von März/April bis November.

Mehr Informationen (www.sanktpeter.it)

Seilbahn Hochmuth

In 5 Minuten zum Meraner Höhenweg. Die Seilbahn Hochmuth ist eine ideale Einstiegshilfe und transportiert die Fahrgäste von Dorf Tirol zur Hochmuth, in eine herrliche Berglandschaft mit einzigartigen Rundblick über Meran und das Etschtal.

Unsere Seilbahn bringt Sie in 5 Minuten von Dorf Tirol zur Hochmuth, in eine herrliche Berglandschaft mit einzigartigen Rundblick über Meran und das Etschtal.

Die Seilbahn Hochmuth führt von Dorf Tirol aus direkt zum Meraner Höhenweg. In nur fünf Minuten Fahrtzeit kann man eine Höhe von 1361 Metern erreichen – und direkt an den beliebten Panoramaweg. Die Bergstation Hochmuth ist Ausgangspunkt für verschiedene Wanderungen und Bergtouren im Naturpark Texelgruppe, dem größten Naturpark Südtirols. Von hier aus können der Mutkopf (1684 Meter) und die Mutspitze (2295 Meter) erreicht werden – aber auch die Spronser Seen (Langsee, Grünsee, Kasersee, Äußerer Milchsee, Schwarzsee, Pfitscher See, Innerer Milchsee, Kesselsee, Schiefersee und Mückensee – zwischen 2117 und 2589 Metern) sowie der Tschigat (3003 Meter).

Mehr Informationen (www.seilbahn-hochmuth.it)

Fünf Muthöfe

Talbauerhof

Der Gasthof Talbauer in Dorf Tirol besticht durch seine schöne Panoramalage. Vom Klima besonders begünstigt, sitzt der Talbauerhof auf 1200 m wie ein Adlerhorst im Berghang der Mut über der Kurstadt Meran.

An der Südflanke der Mutspitze hoch oberhalb von Dorf Tirol liegen zwischen 1100 und 1500 Metern Meereshöhe die fünf Muthöfe, die man auch vom Meraner Talkessel gut sehen kann: Oberegg, Hochmuth, Mittermuth, Untermuth und Talbauer. Ihre Geschichte geht bis ins Mittelalter zurück: Erstmals wurden die Bergbauernhöfe 1285 in einer Urbar (Verzeichnis) urkundlich erwähnt. Die Bewohner lebten vor allem von der Alm- und Milchwirtschaft – zu erreichen waren die Muthöfe nur zu Fuß, oder viel später dann mit der Kabinenseilbahn. Erst seit 2006 führt eine Zufahrtsstraße zu den historischen Höfen; diese sind mittlerweile zwar restauriert worden, haben ihren ursprünglichen Zustand aber weitgehend behalten. Heute auch als Berggasthäuser genutzt, sind die fünf Höfe ein wichtiges Zeugnis bäuerlicher Kultur.

Mehr Informationen (www.hochmuth.it)