Weg Nr. 24
Weg Nr. 24

Der alpine Tourismus

In den Bergen zu leben hieß lange nicht, deren Gipfel zu besteigen. Man hat die Gipfel als den Sitz finsterer Geister angesehen und sie daher gemieden. Erst seit Anfang des 19. Jahrhunderts kamen zunehmend „Fremde“ in die Alpen. Sie sahen ein Vergnügen darin, die Berge zu besteigen und die Natur zu erleben.

Was zunächst nicht erkannt wurde, ergab bald schon eine neue Chance für ein besseres Auskommen. Der alpine Tourismus war geboren.

Seit Mitte des 19. Jh.s wurden in Europa die Alpenclubs gegründet:

  • 1857 der Alpine Club (England),
  • 1862 der Österreichische Alpenverein,
  • 1863 der Schweizer Alpenclub und der Club Alpino Italiano (CAI).
  • 1869 wurde der Deutsche Alpenverein gegründet, welcher sich 1873 mit dem Österreichischen zum DuÖAV zusammenschloss.

Diese Vereine wollten gemäß der damaligen Statuten die Kenntnis der Alpen fördern und deren Bereisung erleichtern. Sie legten ein Netz von Wegen an und errichteten Schutzhütten.

Der DuÖAV errichtete im Gebiet des heutigen Naturparks Texelgruppe 1877 die Gfallwandhütte,1890 die Meraner Hütte im Spronsertal in der Nähe des Grünsees, 1891 die Lodnerhütte im Zieltal, 1895 die Stettinerhütte samt Saumweg ab Lazins, 1896 - 99 die Zwickauer Hütte (oberhalb von Pfelders) und 1901–03 die Essener Hütte am Seebersee.