Blasiuszeiger

Details zur Tour
Gehzeit 9,5 h
Strecke 21,859 km
Aufstieg 1711 m
Abstieg 1711 m
max hm 2837 m
Beste Zeit Mai - September

Ein markanter Aussichtsberg zwischen der Lodnerhütte und der Zielspitze

Der Blasiuszeiger steht im Schatten seiner prominenten Nachbarn, steht ihnen aber als lohnendes Gipfelziel in nichts nach. Ganz im Gegenteil, der Gipfelaufbau verlangt Trittsicherheit und belohnt mit einer atemberaubenden Aussicht auf die umliegende Hochgebirgskulisse.

Von Partschins fahren wir mit der Texelbahn bis nach Gigglberg (1565 m; Gasthof). Dort folgen wir dem Wanderweg Nr. 24, dem Meraner Höhenweg, bis wir in etwa 1 Stunde die Nasereithütte (1523 m) ereichen. Steil, aber gut gestuft, steigt der Weg Nr. 8 das Zieltal bis zur Gingglalm, zur Kuhalm (2196 m, Ausschank) und erreichen nach etwa 2 Stunden die Lodnerhütte (2262 m; rund 60 Schlafplätze).
Etwas oberhalb der Hütte teilt sich der Weg. Wir biegen links ab und folgen stets der Beschilderung »Blasiuszeiger«, auf Steig 9 in westliche Richtung. Eine kleine Brücke überquert den Lafaisbach und die kleine Felsschlucht. Nun steigen wir zwischen Schafen und pfeifenden Murmeltieren in Kehren hinauf zu einem Grasrücken (ca. 2500 m). Ein bequemer Weg führt uns nun fast eben in südliche Richtung bis zum Fuß des Nordgrates des Blasiuszeigers. Nun steigen wir über die breite Nordostflanke des Berges und queren Schieferfels und Schuttfelder bis zum Ostrücken und halten uns links. Über steile Gras- und Felsstufen auf erdigem Pfad führt der Weg nun fast in Falllinie zum Gipfelkreuz auf 2837 m. Ab Lodnerhütte knapp 2 ½ Stunden. Nach einer ausgiebigen Gipfelrast steigen wir über den Anstiegsweg ab und erreichen nach 4 Stunden wieder die Bergstation der Texelbahn.

Blick auf Lodner

Blick auf Lodner

Blick auf Partschins und Meran

Blick auf Partschins und Meran

Blick auf Texel

Blick auf Texel