Der Orenknott
| Details zur Tour | |
|---|---|
| Gehzeit | 3,5 h |
| Strecke | 6,711 km |
| Aufstieg | 782 m |
| Abstieg | 782 m |
| max hm | 2258 m |
| Beste Zeit | Mai bis Oktober |
Die Aussichtskanzel des Orenknotts bietet auch „Einsteiger-Alpinisten“ Bergerlebnis und eine Fernsicht über den ganzen Vinschgau, bis in die Ortleralpen und ins Burggrafenamt.
Wer glaubt, dass man am Gipfel des Orenknotts besondere Klänge hören kann, der irrt. Der Name kommt von mundartlich „Our“ (Auerhahn und Auerhenne); er hat mit unserem Gehörorgan, dem Ohr, nichts zu tun.
Der Orenknott ist ein Vorgipfel am Kamm zur Zielspitze, er bietet eine prächtige Fernsicht und einen urigen Aufstieg in einer wilden alpinen Landschaft.
Ausgangspunkt unserer Rundtour ist die Bergstation der Texelbahn bei Giggelberg, wo wir nach einigen Metern über den Meraner Höhenweg in den markierten Weg Nr. 2 (Orenknott - Zielspitze) abbiegen. über Almwiesen steigen wir zu einem Speicherbecken auf den Giggelberger Böden. Nun steigen wir durch einen dichten Wald bis zu einer Lichtung mit einer unbewirtschafteten Berghütte, dem „Adlerhorst“ auf 1.860 m. Ein guter Steig führt in westliche Richtung bis zur Weggabel Ornalm/Hochforch - Zielspitze.
Wir folgen dem Weg Nr. 25a nach links, bis man das Schindeltal und den gleichnamigen Bach am Fuße der Zielspitze überquert. Nach schneereichen Wintern kann im Schindeltal bis weit in den Frühsommer ein breites Schneefeld liegen, bei dem dann doch große Vorsicht geboten ist. Weiter, leicht ansteigend, erreichen wir über Waldböden die nächste Weggabelung Ornalm/Hochforch Nr.25b – Orenknott Nr.25. Wir halten uns rechts, überwinden steilere Passagen, Grasschrofen und zuletzt über ein paar große Felsblöcke, bis man den aussichtsreichen Gipfel des Ornknott 2.258m erreicht. Der Gipfel belohnt mit einem beeindruckenden Ausblick ins Burggrafenamt, dem Vinschgau dem Ortlermassiv und bei klarer Sicht sogar mit Blick bis in die Dolomiten.
Für den Abstieg folgen wir etwa 10 Minuten den Aufstiegsweg, bis zur Weggabel die zur Ornalm und Richtung Hochforch hinweist. Über freies Gelände und Almböden wandern wir an der Ornalm 1.947m vorbei und weiter über Weg Nr. 25 hinunter zur Stieralm (nicht bewirtschaftet). Unser Abstieg belohnt uns mit schönen Tiefblicken in den unteren Vinschgau. Nun steigen wir über einen etwas steileren Waldsteig zur Jausenstation Hochforch auf 1.555 m ab. Dem Meraner Höhenweg, der Markierung Nr. 24, folgen wir im Auf und Ab zurück zum Gasthaus Giggelberg und zur Bergstation der Texelbahn die uns wieder in das Tal hinunter bringt.
Orenalm, Orenknott: Der Name kommt von mundartlich „our“ = „Ourhuhn“ (Auerhahn), „Ourhenn“ (Auerhenne); er hat also mit Ohr nichts zu tun.