Matatzspitze – der einfache Gipfel im Passeiertal

Details zur Tour
Gehzeit 4,5 h
Strecke 11,576 km
Aufstieg 844 m
Abstieg 844 m
max hm 2191 m
Beste Zeit Mai bis Oktober

Unser Gipfelziel ist die Matatzspitze, ein vorgelagerter Berg der Texelgruppe im Passeiertal.

Über einsame Bergweiler und artenreiche Magerwiesen erwandern wir ein ursprüngliches Hochtal und einen einfachen Aussichtsberg an den Ostflanken der Texelgruppe.

Oberhalb von St. Martin, an der orographisch rechten Seite der Passer im Passeiertal erhebt sich die Matatzspitze. Selten bietet eine Tour so viele Besonderheiten am Wegesrand wie der Aufstieg auf diesen Aussichtsberg oberhalb von St. Martin im Passeiertal. Wir beginnen unsere Gipfelwanderung am Parkplatz „Kratzegg“ (1500 m) oberhalb von Ulfas am Meraner Höhenweg und wandern am Weg Nr. 2 bis zur Abzweigung 2a. Wir folgen dem Weg am breiten Fahrweg (Nr. 2 A) bis zum Matatzwaal, einem uralten Bewässerungssystem, das heute noch eine bedeutende Rolle in der Landwirtschaft besetzt. Bald darauf erreichen wir die schön gelegene Ulfaser Alm (1604 m). Nun steigt unser Weg (2 A) etwas steiler an, zweigt links ab und führt als 2 B gemeinsam mit Markierung Nr. 3 bis zum Grat. Nun folgen wir der Markierung 7A bis zum Gipfel der Matatzspitze auf 2191 m. Das 360°-Panorama lässt die Herzen der Gipfelexperten höher schlagen. Die Kolbenspitze steht direkt vor uns, die Ötztaler Alpen sind einen Steinwurf entfernt und der Blick nach Süden reicht von der Brenta bis zu den Bergen am Gardasee.

Für den Abstieg wählen wir eine etwas längere aber sehr schöne Route. Wir folgen dem Grat (Mark. 7 A) und bleiben dann auf dem Weg mit der Mark. 3. Wir überschreiten die grasige Kuppe des „Hahndl“ und des darunter liegenden Hitzenbichls. Wir folgen dem Weg Nr. 3 bis zur Waaler Hütte, halten uns links – immer dem Waal entlang bis sich der Kreis an der Markierung 2 A wieder schließt. Wir steigen rechts ab, folgen dem breiten Fahrweg bis zum Parkplatz, an dem unsere Tour endet.